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 >> allgemein · faq 05.02.2012  <<
 
>> Frequently Asked Questions:

Begriff Kurzbeschreibung (im Kontext industrieller Betriebe und unserer Optimierungsdomäne)
Architektur In einer Analogie zu einem Gebäude, entspricht die Architektur eines Industriebetriebes der Zusammenfassung der Bauelemente (Unternehmenselemente) in einem Bauplan (Modell). Hierbei ist die Architektur ein Rahmenkonzept, welches die Integration der Unternehmensbausteine in einen durchgängigen Gesamtzusammenhang ermöglicht. Hierdurch wird eine arbeitsteilige (verteiltes Engineering) und abgestimmte Durchführung (Konsistenz und Durchgängigkeit) spezifischer Bearbeitungen und Entwicklungen ermöglicht.
Balanced Scorecard s. BSC
Beschreibungssprache Die Beschreibungssprache wird firmen-spezifisch unter Berücksichtigung elementarer Unternehmensbausteine (s. Unternehmensbausteine) definiert. In dieser Sprache werden die Bezeichnungen für die Unternehmensbausteine und deren Beziehungen untereinander definiert.
Best Practice Sharing Identifikation, Bewertung, Integration und Optimierung bester Methoden und Praktiken. Hierbei kann man, je nach Suchraum, zwischen abteilungs-internen, abteilungs-übergreifenden, werks-internen, werks-übergreifenden, ,unternehmens-internen und unternehmens-übergreifendem Best Practice Sharing (BPS) unterscheiden.
BSC Balanced Scorecard (BSC) ist eine Methode zur systematischen Umsetzung einer Geschäftsstrategie. Balancierte Ausrichtung, Bewertung und Optimierung einer Geschäftsstrategie. Sie beinhaltet 4 Achsen bzw. Sichten Betriebswirtschaft, Prozesse, Mitarbeiter, Kunden. Hierbei werden strategische Ziele, Maßnahmen zur Erfüllung dieser Ziele definiert und Kennzahlen zur Messung des Ist-/Soll-Zustandes diesen Zielen zugeordnet, um die Wirksamkeit der Maßnahmen zu messen. Die Zuordnung der Maßnahmen an einen Prozesseigentümer ist ein weiteres integratives Element. Der Wert der BSC liegt in der maßnahmenorientierten Ausrichtung der operativen Ebene auf die strategischen, kennzahlenbasierten Geschäftsziele. Ein Defizit liegt in der fehlenden (exakten) Quantifizierung der Einzelmaßnahmen auf der Basis eines betriebswirtschaftlichen oder produktionstechnischen Modells. Stattdessen erfolgt die Definition der Zusammenhänge auf der Basis von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen.
Domänen-spezifisches Wissen Auf alle Fälle ist Wissen kontext- oder domänen-spezifisch. Das heißt das Wissen eines Technologen ist ein anderes Wissen als das eines Geschäftsführers. Dies könnte man als die horizontale Achse des Wissens bezeichnen. In der vertikalen Achse kann man Aufgaben-Wissen definieren. Dies kann Wissen für allgemeine Aufgaben (z.B. Analysieren, Strukturieren, Priorisieren, etc.) bis hin zu spezifischen Aufgaben (Analyse der Verkettungsverluste, Durchführung einer Lebenszykluskostenanalyse für eine CNC-Maschine, etc.) umfassen.
Fertigungsprozess Definierter Ablauf der produktions­technischen Verschaltung definierter produktionstechnischer Elemente (Maschinen, Anlagen, Puffer, Förderanlagen, etc.) zur Fertigung dedizierter Produkte. Durchgängige Folge von Vorgängen und Arbeitsschritten im technischen Umfeld.
FMEA Failure Mode and Effect Analysis oder Fehler-Möglichkeit und Einfluss-Analyse. Wird als Konstruktions-, Prozess- und Maschinen-FMEA interpretiert und durchgeführt. Systematische Analyse des Auftretens, der Bedeutung und der Entdeckungs­wahrscheinlichkeit spezifischer Fehler. Die FMEA muss in einen definierten Geschäftsprozess (s. Geschäftsprozess) an einer beeinflussenden Stelle integriert werden, um den präventiven (fehlerverhindernden) Charakter der Methode zu nutzen.
Formalisierung Die Elemente der Wissensformalisierung umfassen die Einsatz- und Rahmenbedingungen des Wissens und insbesondere die Repräsentation bzw. Darstellung des Wissens. Diese Formalisierung ist notwendig, damit es durch einen Problemlöser (Experten) oder Interpreter (Wissensbasiertes System) angewendet werden kann.
Geschäftsprozess Definierter Ablauf der organisatorischen Verschaltung definierter organisationstechnischer Elemente (Organisationen, Mitarbeiter, EDV-Werkzeuge, Daten, etc.) zur Erbringung dedizierter Leistungen (Dienstleistungsprodukte). Durchgängige Folge von Vorgängen und Arbeitsschritten im organisatorischen Umfeld.
GPO Geschäftsprozessoptimierung. Verbesserung der Effektivität (Wertbeitrages) und der Effizienz (Produktivität) eines Geschäftsprozesses.
Instandhaltbarkeit Instandhaltbarkeit ist eine Eigenschaft des Designs, der Installation und des Betriebes einer Maschine. Instandhaltbarkeit ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Maschine innerhalb einer definierten Zeitdauer in einem betriebsfähigen Zustand gehalten bzw. in diesen gebracht werden kann, wenn die Instandhaltung mit spezifizierten Richtlinien ausgeführt wird.
Kaizen Costing Fortführung der Target Costing (s. Target Costing) Methode im operativen Einsatz des Produktionssystems durch die Optimierungs-Teams. Die definierten Zielkosten des Produktionssystems werden im operativen Einsatz mit den Ist-Kosten verglichen. Eingeleitete Optimierungs­maßnahmen zielen auf die Erreichung der Zielkosten oder auf die kontinuierliche Verbesserung des Kosten-Niveaus. Beinhaltet auch die primärursachen-gerechte Erfassung der Ist-Kosten des Produktionssystems zwecks systematischen Rückfluss (Soll-/Ist-Vergleich) in den strategischen Target Costing Prozess.
K-Business Know-How-Business (s. Know-How-Business)
Know-How (K) Hier Wissenssteigerung industrieller Betriebe. Ein zentrales Ziel des ingenieurmäßigen VPK-Ansatzes (s.VPK).
Know-How-Business Aufbau neuer Geschäftsfelder für Industrie-Betriebe in der Vermarktung wissensintensiver Dienstleistungen. Hierbei wird das Intra- / Internet entscheidende Plattform zur weltweiten Verfügbarkeit lokal-vorgehaltenen Know-Hows sein.
Knowledge Management (KM) Gezieltes, strukturiertes und formalisiertes Management der Ressource “Wissen”. Entwicklung von wissensspezifischen Strategien für die Extraktion, Formalisierung, Integration, Optimierung, Wiederver­wendung und Verbreitung von Wissen. Unterscheidet sich zentral von Informationsmanagement und den zugehörigen Informationsmanagement-Systemen (Dokumenten-Management, Internet-Portale, Datenbank-Systemen, etc.) durch die Fokussierung auf formalisiertes Wissen. Die modell-basierte Optimierung (s. MBO) ist ein formalisierter Knowledge Management Ansatz. Durch die Formalisierung wird die Konsistenz, Durchgängigkeit und die experten-gerechte Verbreitung und Nutzung der Ressource Wissen sichergestellt.
LCC Life-Cycle Cost (s. Lebenszykluskosten)
Lebenszykluskosten Alle Kosten, die über die Lebensdauer eines Produktes, Prozesses oder Systems (Maschine, Anlage) anfallen. Hier werden insbesondere bei komplexen Systemen die Betriebskosten, d.h. Kosten in der Nutzungsphase des Systems, in den Mittelpunkt der Optimierung gestellt.
Lernkurve Eine Heuristik besagt, dass mit jeder Wiederholung einer Aufgabe ein Einsparpotenzial von 20-30% der ursprünglichen Aufgabenaufwendungen erreicht werden kann. Bedingung für das Heben dieses Potenzials ist ein aktives und formalisierter Wissensmanagement (s. Knowledge Management).
Maschinen-FMEA Eine FMEA - Interpretation (s. FMEA) zwecks systema­tischer Analyse und präventiver Vermeidung von verfügbarkeits-gefährdenden Fehlern.
MBO Modell-basierte Optimierung. Verbesserung des Wertbeitrages (Value) und der Produktivität (Productivity) eines Unternehmens auf der Basis von Modellen (Know-How).
Methode Definierte und standardisierte Vorgehensweise zur Erfüllung einer Aufgabe. Eine Methode ist ein zentrales Wissens­element. Beispiele für Methoden sind z.B. FMEA (s. FMEA), LCC (s. LCC), Prozesskostenanalyse (s. Prozesskosten), Verfügbarkeitsberechnungen, OEE – Berechnungen (s. OEE), etc.
Methoden-strukturierte Prozesse Effizienz- und Effektivitätssteigerung von Prozessen (s. Prozesse) durch den gezielten und zeitgerechten Einsatz von Methoden (s. Methode).
Methodologie Lehre von den Methoden, sozusagen das Meta-Wissen der Methoden. Dies beinhaltet u.a. eine formalisierte Definition zum Kontext, zu den Einsatzbedingungen und zur Anwendung der Methoden.
Modell Ein Modell ist eine vereinfachte Darstellung des realen Unternehmens. Hierbei werden Eigenschaften abstrahiert, welche im Zusammenhang mit dem untersuchten Problem stehen. Ein Modell ist ein Werkzeug eines Entscheiders, um die wahrscheinlichen Auswirkungen verschiedener Aktionsrichtungen zu bewerten. Das Modell muss an das sich stellende Problem angepasst werden und entsprechend der Bewertungskriterien ausgewählt werden. Das Modell ist in sich nicht der Entscheider, sondern ist ein Werkzeug, welches die benötigten Daten in einer definierten Zeit zur Unterstützung des Entscheidungsprozesses zur Verfügung stellt. Der Umfang des Modells hängt in entscheidender Weise von der Natur des Problems, der Anzahl der Variablen, der Beziehungen der Eingangsparameter, Anzahl der untersuchten Alternativen und der Komplexität des Prozesses ab.
Modell-basierte Optimierung (MBO) Verbesserung des Wertbeitrages (Value) und der Produktivität (Productivity) eines Unternehmens auf der Basis von Modellen (Know-How).
MTBF Mean Time Between Failure Mittlerer Störungsabstand auftretender Fehler
MTTR Mean Time To Repair Mittlere Störungsdauer auftretender Fehler
OEE Overall Equipment Effectiveness. Eine integrative Kennzahl, welche Verluste aus technischen, organisatorischen, produktionstechnischen, produktionskontext-spezifischen und qualitativen Verlusten (Ausschuss, Nacharbeit, Rückläufer) aggregiert.
Optimierungs-Plattform Integrierte Sammlung spezifischer Optimierungsprogramme, -methoden, -prozesse und –techniken zwecks systematisierter Wert-, Produktivitäts- und Know-How - Steigerung industrieller Betriebe.
Plattform-Strategie Nutzung einer dedizierten Technologie in mehreren Anwendungsfeldern. Zentraler Aspekt ist hierbei die Wiederverwendung einmalig engineerter Lösungen (s. auch Lernkurve).
Primärursachenanalyse Systematisierte Analyse der Primärursachen eines spezifischen Problems. Unterscheidet sich zentral von der Methode der Symptomunterdrückung, dass entlang der Ursache-Wirkungskette auf das verursachende Element rückverfolgt wird. Mit der Identifikation der Primärursache kann eine Optimierungsmaßnahme definiert werden, welche das Wiederauftreten des Fehlers systematisch verhindert. Eine einfache Methode zur Primärursachen-Analyse ist die 5W-Technik (5 mal Warum).
Productivity (P) Hier Produktivitätssteigerung industrieller Betriebe. Ein zentrales Ziel des ingenieurmäßigen VPK - Ansatzes (s.VPK).
Prozess Definierter Ablauf spezifischer Aufgaben zur Erreichung dedizierter Ziele.
Prozesskosten Kosten eines spezifischen Prozesses, welche an Hand der Kategorien leistungsmengen-neutral und leistungsmengen-indiziert berechnet werden.
Referenzprozess Definierter Soll-Prozess eines untersuchten Prozesses. Dieser Soll-Prozess kann auf der Basis bester interner und/oder externer Praktiken definiert werden. Der Referenzprozess unterliegt einer kontinuierlichen Verbesserung und der damit verbundenen Anhebung des Standards.
Repository Ein Repository ist eine Plattform, in das, in der Sprache des Modells (s. Modell), Modellinstanzen, wie z.B. Organisationsmodelle, Prozessmodelle, Fertigungsmodelle abgelegt, verwaltet und im Kontext der Aufgabenstellung abgerufen und kombiniert werden können. Grundlage der Ablage der Modelle in diese Plattform ist das Informationsmodell, d.h. die informationstechnische Repräsentation der untersuchten Aufgabenstellung. Diese informationstechnische Repräsentation definiert sich dem Anwender in der Repository- eigenen Sprache. Das Repository wird damit zum Herzen eines wissensbasierten Unternehmens, in dem kernkompetenznahe Segmente oder Unternehmensbausteine formalisiert in der Sprache des Unternehmens abgelegt, gesichert, optimiert und wiederverwendet werden.
Simulation Modell-basierte Implementierung von Fertigungsprozessen zwecks systematischer Analyse logistischer Abläufe. Das EDV-basierte Modell der Fertigungs­abläufe wird an Hand definierter Szenarien (d.h. veränderte Variablen, Parameter, etc.) hinsichtlich betriebs­wirtschaftlicher und produktions­tech­nischer Kennzahlen quantitativ bewertet.
Target Costing Umsetzung des Zielkostenpreises für ein Produkt in einem definierten organisatorischen und technischen Prozess (z.B. Anlagenplanung und Produktionssystem). Insbesondere die Zuordnung spezifischer Kostenziele auf Teil-Systeme und die Bewertung von Design-Alternativen im Hinblick auf die Zielkosten-Erreichung sind zentrale Elemente dieser Methode.
TCO Total Cost of Ownership. Gesamte Kosten die durch den und im Besitz eines Produktes für den Anwender entstehen. (Analog s. Lebenszykluskosten)
Total Productive Maintenance Total produktive Instandhaltung, ein Konzept des Japaners Nakajima, welches die Maximierung der Gesamtanlageneffektivität (GAE bzw. OEE) industrieller Anlagen zum Ziel hat. Es ist sowohl als unternehmensweites Programm mit einer team-orientierten Ausprägung (Empowerment) im betrieblichen Kontext definiert. Eine wesentliche Kennzahl zur Feststellung der betrieblichen Potenziale und zur gleichzeitigen Messung des Total Productive Maintenance Erfolges ist die Kennzahl Overall Equipment Effectiveness (s. OEE).
Unternehmens-Architektur In unserem Kontext verstehen wir ein Unternehmensarchitektur als Architektur (s. Architektur) zur integrierten, konsistenten und durchgängigen Aufnahme der definierten Unternehmensbausteine (s. Unternehmensbausteine). Unternehmensbausteine sind z.B. Organisationen, Prozesse, Maschinen, Strategien, Ziele, Kosten, Produkte, etc. Während in der Unternehmens-Architektur eher die Struktur der Unternehmensbausteine konsistent und durchgängig definiert wird, wird in dem Unternehmensmodell eher die quantitativen Zusammenhänge der Unternehmensbausteine und deren Wechselwirkungen hinterlegt.
Unternehmens-Bausteine Spezifische Elemente eines Unternehmens aus denen ein Unternehmen besteht und deren Ziele, Abläufe und Ergebnisse beschreibt. Hierunter fallen z.B. Organisationsstrukturen, Strategie, organisatorische Abläufe, Mitarbeiter, Mitarbeiterkompetenzen, produktionstechnische Elemente (Maschinen, Anlagen), Kostenstrukturen, Prozesse, etc.
Unternehmens-Modell Formalisierte, bzw. modell-basierte Repräsentation eines Industrie-Betriebes, bestehend aus definierten Unternehmens­bausteinen. Beispiele können hierfür sein, ein Schmiede-Modell, Presswerk-Modell, Rohbau-Modell, Brauerei-Modell, Gießerei-Modell, Pharma-Modell, Elektronikwerk-Modell, etc. Während in der Unternehmens-Architektur eher die Struktur der Unternehmensbausteine konsistent und durchgängig definiert wird, wird in dem Unternehmensmodell eher die quantitativen Zusammenhänge der Unternehmensbausteine und deren Wechselwirkungen hinterlegt.
Value (V) Hier Wertsteigerung industrieller Betriebe. Ein zentrales Ziel des ingenieurmäßigen VPK-Ansatzes (s.VPK).
Verfügbarkeit Wahrscheinlichkeit, ein System
zu einem Zeitpunkt in einem bestimmten Zeitintervall in einem funktionsfähigen Zustand vorzufinden. (DIN 40042)
Verkettungsverluste Auf Grund von Systemausfällen und der produktionstechnischen Verschaltung der Technischen Prozesse entstehende Ein- und Auslaufverluste bei vor- bzw. nachgelagerten Maschinen.
VPK Value Productivity Know-How „Know-How für Wert und Produktivitätssteigerung“ ist das Leitmotiv der Dr. Jörg Tautrim Engineering.
VPK - Engineering Ingenieurmäßige und systematisierte Gestaltung des Wert-, Produktivitäts- und Know-How- Steigerungsprozesses industrieller Betriebe.
Wissen Es gibt aktuell keine allgemeingültige Definition von Wissen. In unserem Kontext hat sich folgende Beschreibung bewährt: Wissen ist codierte (leider oft implizite) Erfahrung von Experten. Wissen ist, auf der Basis der vorliegenden Informationen, die systematische Ableitung der richtigen Entscheidung zwecks Umsetzung einer Maßnahme.
Wissensakquisition Wissen ist keine leicht transferierbare, portierbare Substanz. Damit Wissen transferiert und portiert werden kann muss es entsprechend der Aufgabenstellung formalisiert (s. Formalisierung) und modelliert (s. Modell) werden.
Wissens-Domäne Die Domäne stellt den Wissenskörper oder Wissensrahmen dar. Der Rahmen kann z.B. grob als das betriebswirtschaftliche oder das produktionstechnische Wissen eines Industrie-Betriebes kategorisiert werden. Jede Domäne hat i.d.R. seine eigene Sprache und daher auch Wissensrepräsentation.
Wissensmanagement Aktives Managen der Ressource “Wissen” eines Industriebetriebs. (s. Knowledge Management (KM))
Wissens-Repräsentation Definiert für ein spezifisches Wissens- oder Aufgabengebiet eine zweckmäßige Beschreibung und Definition des Wissens. Für einen Prozess - Modellierer ist eine typische Wissens­repräsentation ein Prozess-Fluss-Diagramm. Für einen Anlagenkonstrukteur ist es eine CAD-Zeichnung oder eine Anlagenhierarchie. Für einen Kaufmann ist es eine Kosten­struktur oder ein Betriebsabrechnungsbogen. Die Nähe der vom Modell (s. Modell) gewählten Sprache zur aufgaben­spezifischen Wissensrepräsentation ist entscheidend für den Erfolg der Wissens-Systeme.
Wissens-Systeme Ein EDV-basiertes System zur Erfassung, Formalisierung, Integration, Analyse, Optimierung und Verbreitung kontext- oder domänen-spezifischen Wissens (s. Wissensdomäne). Wissens-Systeme werden mit dem implementierten Know-How (Wissensbasis) in die Wertschöpfungsprozesse integriert. Sie systematisieren (Effektivität) und beschleunigen (Effizienz) wichtige Entscheidungsprozesse. Wichtige Entscheidungsprozesse sind hierbei auf alle Fälle kernkompetenznahe Prozesse (Strategie, Planung, Optimierung.
Zuverlässigkeit Zuverlässigkeit ist die Wahrscheinlichkeit, dass Maschinen und Anlagen innerhalb einer definierten Periode kontinuierlich die definierte Leistung ohne Fehler erbringen, wenn sie unter spezifizierten Bedingungen betrieben werden.
Erhöhte Zuverlässigkeit führt zu weniger Fehlern der Maschinen und Anlagen und folglich zu weniger Ausfallzeit und Produktionsverlusten.


© 2001: Value and Productivity Know-How Dr. Jörg Tautrim Engineering